Alltagskompetenzen

Studie zu lebenspraktischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Lebenspraktische Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung erfahren in Deutschland bei der Feststellung einer geistigen Behinderung keine Beachtung. Geistige Behinderung wird ausschließlich über die Intelligenz, also den IQ-Wert bestimmt. Wir merken das immer, wenn wir z.B. Anträge beim Bezirk einreichen. Dort wird geistige Behinderung ausschließlich über einen IQ von unter 70 definiert. Nicht selten ergeben sich daraus Genehmigungsprobleme für den Besuch der HPT oder den Bezug anderer Leistungen, wenn z.B. kein IQ-Testwert vorliegt oder dieser über 70 liegt. Das ist ein großes Problem für Familien, wenn ihre Kinder diese Leistungen aufgrund ihrer besonderen Bedürfnisse dringend benötigen, der IQ entweder nicht genauer diagnostiziert ist oder rund um 70 liegt.

International wird geistige Behinderung im Kindes- und Jugendalter nicht nur durch den IQ sondern auch durch die lebenspraktischen Kompetenzen bestimmt. Bislang liegt kein Messinstrument für die Erfassung von lebenspraktischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung für den deutschsprachigen Raum vor. Frau Prof. Bienstein von der TU Dortmund hat mit Kolleg/innen ein amerikanisches Instrument ins Deutsche übersetzt, das sie in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Dworschak und Frau Anna Selmayr von der LMU München nun zum Zweck der Normierung in Deutschland onlinebasiert anwendet. Das Forscherteam bat uns um Unterstützung und um breite Teilnahme an dieser Online-Befragung.

Frau Prof. Bienstein und Herr Dr. Dworschak werten mit ihren Teams die Daten für uns in Bayern separat aus. Dadurch bekommen wir aussagekräftige Ergebnisse zu den lebenspraktischen Fähigkeiten unserer Kinder und Jugendlichen, mit denen wir den Hilfe- und Unterstützungsbedarf exakter beschreiben können. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass lebenspraktische Fähigkeiten bei der Genehmigung von Unterstützungsmaßnahmen in Zukunft eine größere Rolle spielen. Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe und Unterstützung: Bitte nehmen Sie sich 25 Minuten Zeit und möglichst zahlreich zwischen dem 01. Juli bis 15. August 2019 an der Befragung teil.

Vereinsarbeit

Mit Klick auf den Button können Sie mehr über die Arbeit des Landeselternbeirat Bayern e.V. erfahren und über das, was wir so machen. Denn gemacht haben wir schon wirklich viel!

Unsere Arbeit

Team

Vorstand 2025 – 2027

Geschäftsführung

    • ehrenamtlicher Geschäfstführer: Dr. Klaus Grantner
    • ehrenamtiche Assistenz der GF:    Dagmar Mann Dipl. Betriebswirtin

Vorstand

  1. Vorsitzende:                             Angelina Mayer-Benklioglu
  2. Stellvertreterin:                      Stefanie Tholen
  3. Schriftführerin:                       Dr. Tanja Baumann
  4. Kassenprüferinnen:             Kerstin Sayer, Dr. Frieder Kleefeld

weitere Vorstandsmitglieder: 
Anne Leidel, Jana Kussin, Dr. Tatjana Rösch, Timo Sayer, Bettina Casti-Serau

erweiterter Vorstand/beratende Mitglieder:
Kerstin Sayer, Sandra Keim, Dr. Frieder Kleefeld, Jenifer Hofmann, Katharina Hofer-Steinert, Anja Stiefel, Thomas Engler,
Prof. Dr. Dworschak (Uni Regensburg), Dr. Florian Salzberger (Uni Passau), Sabine Klotz (LH Erlangen), Heike Rabas (Anders Normal e.V. – FamilienAuszeit Meitingen)

Vereinsgeschichte von 1963 bis jetzt

Mit einem einfachen Klick auf den Button können Sie die Geschichte unseres Vereins nachlesen.

Zur Vereinsgeschichte

Runder Tisch

Anhörung im bayerischen Landtag

Der Landeselternbeirat Bayern wird bei Änderungen von Gesetzentwürfen oder Neufassungen beteiligt. Hierzu wird der Gesetzestext und die Erläuterungen übermittelt. In einer festgelegten Zeitspanne antwortet dann der Landeselternbeirat an das entsprechende Ministerium(meistens das Staatministerium für Unterricht und Kultus)

Im Bild: Sitzung der Vorstandschaft des LEB: v.l.n.r. Michela Kobler; stellvertretender Vorsitzender Dr. Klaus Grantner und die Landesvorsitzende Claudia Grubmüller

Zur Anhörung der Verbände am 19.05.2011 im Bayerischen Landtag war auch der Landeselternbeirat Bayern eingeladen.

Frau Claudia Grubmüller nahm den Termin wahr. Im Landtag wurde von allen fünf vertretenen Parteien ein Gesetzentwurf erstellt und allen beteiligten Verbänden übermittelt. Jeder konnte seine Änderungswünsche und Kritik vorbringen. Der Vorstand des LEB hat seine Wünsche in einer Stellungsnahme zusammengefasst und den im Landtag vertretenen Parteien in Papierform übereicht.

Stellungnahme-PDF

Download

Zur Anhörung der Verbände am 19.05.2011 im Bayerischen Landtag war auch der Landeselternbeirat Bayern eingeladen.

Frau Claudia Grubmüller nahm den Termin wahr. Im Landtag wurde von allen fünf vertretenen Parteien ein Gesetzentwurf erstellt und allen beteiligten Verbänden übermittelt. Jeder konnte seine Änderungswünsche und Kritik vorbringen. Der Vorstand des LEB hat seine Wünsche in einer Stellungsnahme zusammengefasst und den im Landtag vertretenen Parteien in Papierform übereicht.

Gesetzentwurf des Bayerischen Landtags

Download

Mobilität

🌱 Warum Mobilität wichtig ist

Mobilität bedeutet:
Kinder und Jugendliche können sich bewegen, ihren Weg finden und selbstständig am Alltag teilnehmen.

Das ist wichtig für:

  • Selbstvertrauen
  • Entwicklung
  • soziale Kontakte
  • Teilhabe am Leben

👉 Für Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen ist Mobilität oft schwieriger –
deshalb brauchen sie besondere Unterstützung.

🧠 Was Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen brauchen

Diese Kinder lernen oft anders und langsamer.
Im Straßenverkehr oder unterwegs kann das zu Unsicherheit führen.

Typische Herausforderungen:

  • Regeln verstehen und merken
  • Gefahren erkennen
  • sich orientieren
  • Entscheidungen treffen

👉 Deshalb ist es wichtig, Mobilität gezielt und früh zu üben.

💡 Unser Ziel

Kinder und Jugendliche sollen:

  • sich sicher bewegen können
  • selbstständiger werden
  • aktiv am Leben teilnehmen

👉 Auch Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen sollen mobil und unabhängig sein.

❤️ Grundsatz

Mobilität ist ein Recht für alle Kinder.

👉 Mit der richtigen Unterstützung können auch Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen ihren Weg finden – Schritt für Schritt.

Petition Mobilitätsförderung

Der erste Platz wurde von „der sichere Weg von der Schule zur Mittagsbetreuung“ belegt. Hier war die Grundschule Oberhausen bedacht. Der Preis wurde von Stefan Graf Ministerialrat Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus; Wissenschaft und Kunst überreicht. Der dritte Platz ging an die Grundschule Stockheim zum Thema Schulwegplan für Radfahrer, der vierte Platz ging an die Berufsschule Dachau mit dem Thema Verkehrssicherheit für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge. Den dritten und vierten Preis übereichte Herr Wolfgang Gerstberger Vizepräsident der Landesverkehrswacht Bayern.


Hier finden Sie die Projektbeschreibung Begleitetes Radfahren am Förderzentrum Geistige Entwicklung 

Maximilian Kolbe Schule Preis 

Kinder mit geistiger Behinderung lernen Verkehr

5. Februar 2020

TÜV SÜD Stiftung initiiert und unterstützt Mobilitätserziehung

„Mobil teilhaben“: Kinder mit geistiger Behinderung lernen den Verkehr in München kennen. Zu Fuß einen Freund besuchen, mit dem Rad zum Sport oder mit dem Bus zur Oma: Solche Alltagssituationen sind von hoher Komplexität geprägt und stellen nicht zuletzt Kinder mit geistiger Behinderung vor große Herausforderungen. Jetzt gibt es speziell für diese Zielgruppe gut aufbereitete Materialien: „Mobil teilhaben“ macht Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung ab sofort fit für die alltäglichen Herausforderungen im Straßenverkehr und ermöglicht ihnen so eine selbstbestimmte Teilhabe.

Damit wird eine wichtige Lücke in der Verkehrserziehung junger Menschen geschlossen….

Nähere Informationen finden Sie hier:

Stiftung Mobil teilhaben

Download

Volljährigkeit

Der große Tag steht vor der Tür.
Mein Kind wird 18!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick geben über die Themen:

Diese Seite wird momentan überarbeitet.

Vielen Dank!

Kurzzeitwohnen

Landesverband Bayern die Studie zum Kurzzeitwohnen vor.

von links nach rechts:  Frau Brigitte Schindler (Referentin für Schulen und Tagestätten Lebenshilfe LV Bayern),   Herr Friedrich Loder  (Arbeits und Sozialministerium),  Frau Irmgard Badura; (Behindertenbeauftragte der Bayr. Staatsregierung),  Herr Dr. Wolfgang Dworschark, (Ersteller der Studie LMU München),  Frau Claudia Grubmüller ),   Frau Hildegard Metzger (Vorstandsmitglied Lebenshilfe LV Bayern), Herr Dr. Klaus Grantner  (Vorsitzender LEB), Foto: Lebenshilfe Bayern/ Anita Sajer

Studie Kurzzeitwohnen

Diese Studie wurde erstellt im Auftrag des Landeselternbeirates von Dr. Dworschak in Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe LV Bayern.


Studie Kurzzeitwohnen PDF


Fragebogen zur Bedarfsermittlung PDF

Vereinsarbeit

Mit Klick auf den Button können Sie mehr über die Arbeit des Landeselternbeirat Bayern e.V. erfahren und über das, was wir so machen. Denn gemacht haben wir schon wirklich viel!

Unsere Arbeit